Warum der TuSEM Essen nominiert ist:

Endlich wieder da, wo der TuSEM doch eigentlich auch hingehört: in der 1. Handball-Bundesliga. Den Aufstieg, so verdient er auch wahr, hatte sich der Traditionsclub von der Margarethenhöhe allerdings etwas anders vorgestellt. Zehn Spieltage vor dem eigentlichen Saisonende brach die Liga die Spielzeit ab, als Tabellenzweiter der 2. Bundesliga wurde der TuSEM zum Aufsteiger erklärt. Die rauschende Party nach dem alles entscheidenden Match gab es nicht, immerhin fand im Autokino vor der Grugahalle – die Hygienemaßnahmen ließen nichts anderes zu – eine kleine, improvisierte Aufstiegsfeier.

Dabei hatte sich das Team des damaligen Trainers Jaron Siewert wahrlich einen stimmungsvolleren
Aufstieg verdient. Denn der TuSEM galt im Aufstiegsrennen zunächst nur als Außenseiter. Doch mit einer geschlossenen Mannschaftsleitung und angetrieben von den eigenen Fans spielte der mehrfache Deutsche Meister eine überragende Hinrunde und erlaubte sich auch bis zum Abbruch der Rückrunde nur wenige Aussetzer. Jetzt ist der dreimalige Deutsche Meister zurück in der 1. Bundesliga, wo er zuletzt in der Saison 2012/2013 spielte.

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