Darum ist Felipa Herrmann nominiert:

Mission erfüllt hieß es Anfang Juni für Felipa Herrmann. Als Favoritin startete sie bei der Nachwuchs-DM in Jena und wurde ihrer Rolle dabei vollauf gerecht. Gefreut hätte sich die damals noch 16-Jährige auch über eine andere als die goldene Medaille. Doch letztlich triumphierte sie klar und deutlich. Nach 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometer Radfahrern und fünf Kilometer Laufen hatte Herrmann in der weiblichen Jugend A nach 1:00,57 Stunden rund eine Minuten Vorsprung auf Platz zwei. Dabei überragte sie vor allem bei der abschließenden Disziplin. Hier holte sie zunächst einen Rückstand von acht Sekunden auf die Spitze auf und lief das Feld danach förmlich in Grund und Boden.

Schon als 13-Jährige wechselte Filipa Herrmann aus Aachen ins Sport- und Tanzinternat in Rüttenscheid, um am Landesstützpunkt der Triathleten hier in Essen an ihrer Karriere zu feilen. Darüber hinaus besucht die Teenagerin das benachbarte Helmholtz-Gymnasium. Und die starken Rahmenbedingungen aus Internat, „Eliteschule des Sports“ und Stützpunktbetreuung wirken sich spürbar positiv auf ihre Leistungen aus. So gilt Filipa Herrmann mittlerweile weit über ihre Altersklasse und auch über den nationalen Rahmen hinaus als herausragendes Talent. Und die Experten sind sich einig, dass von der jungen Frau auch in Zukunft noch so einiges zu hören sein wird, wenn sie ihre Entwicklung auch nur ansatzweise fortsetzen kann.

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