Darum ist Christian Neidhart nominiert:

Selten saß ein neuer Cheftrainer bei Rot-Weiss Essen so sicher auf seinem Posten wie Christian Neidhart. Von Drittligist Meppen gekommen überzeugte der Übungsleiter in seinem ersten Jahr auf voller Linie. Anlaufschwierigkeiten? Gab es für den 53-jährigen nicht. Wenige Wochen nach Amtsantritt sorgte Rot-Weiss Essen unter seiner sportlichen Leitung für einen echten Paukenschlag. In der ersten Runde des DFB-Pokals kegelte RWE den Erstligisten Arminia Bielefeld aus dem Wettbewerb. Es war der perfekte Auftakt in eine starke Saison: Am Ende stand der zweite Platz in der Regionalliga und der Einzug ins Viertelfinale des großen DFB-Pokals. Was für eine großartige Bilanz!

Na klar, insgeheim hatten sich Fans und Verantwortliche von Christian Neidhart den Aufstieg in die 3. Bundesliga gewünscht. Genau das hatte er 2017 beim SV Meppen, seiner vorherigen Station, schon einmal geschafft. Schlussendlich lag die Reserve von Borussia Dortmund sage und schreibe drei Zähler vor Rot-Weiss Essen. So frustierend das Saisonende im ersten Moment auch war, so groß war und ist das neue Selbstvertrauen. Rot-Weiss Essen spielt unter Christian Neidhart attraktiven Erfolgsfußball. Und eigentlich sind sich alle Experten einig: Der Aufstieg ist nicht aufgehoben, sondern aufgeschoben.

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